ddclient Tipps und Hinweise zur Konfiguration unter Linux

Nachdem ich mir teilweise die Zähne während der Einrichtung des ddclienten für spDYN ausgebissen habe, stelle ich hier ein paar meiner Erfahrungen zusammen. Ich werde sicherlich nicht der Einzige bleiben, der solch ein hin und her bei der Konfiguration hatte. Der Wiki Eintrag auf ubuntuusers.de ist schon gut, allerdings fehlen ein paar Dinge, die jedoch evtl. spDYN spezifisch sind.

ddclient aktuallisiert die IP nach einem Neustart nicht (System oder ddclient Dienst)

Wenn man den ddclient konfiguriert, ändert man gern zu Testzwecken die IP über das Webinterface beim DynDNS Anbieter. Wenn der ddclient jedoch zuvor schon mal manuell gestartet wurde und die IP erfolgreich synchronisiert hat, legt er eine Cache Datei an. Diese muss manuell gelöscht werden, damit der ddclient die per Webinterface geänderte IP nach einem System- oder Dienst (re)Start wieder neu synchronisiert. Solange die Datei existierte, synchronisierte der ddcllient bei mir nicht neu und ich nahm an, dass an der Konfiguration etwas nicht stimmt. Wenn ihr also nach der Konfiguration testen wollt, ob der ddclient funktioniert, dafür per Webinterface die IP beim Dyn Anbieter ändert, solltet ihr immer erst die Cache-Datei manuell löschen bevor ihr den Dienst oder das System neu starten.

sudo service ddclient stop
sudo rm /var/cache/ddclient/ddclient.cache
sudo service ddclient start

ddclient kann sich bei spDYN nicht einloggen, badauth

Bei spDYN kann man sich für seine Adresse einen Update-Token erstellen, damit nicht das Passwort in der ddclient.conf steht. Zunächst wichtig zu wissen, hat man in seinem Kontingent IPV4 und IPV6 Adressen gemischt, kann man das mit dem Update-Token direkt vergessen, dann geht es nur über die gewöhnlichen Webinterface Zugangsdaten. Benutzt man einen Update-Token, muss in der ddclient.conf als Benutzername die Dyn Adresse angegeben werden. Nimmt man als Benutzernamen die Email, mit der man sich registriert hat, kommt es eben zum badauth.

Also, bei der Benutzung eines Update-Token würde die /etc/ddclient.conf Datei für eine $HOSTNAME.spdns.de Adresse wie folgt aussehen.

protocol=dyndns2
use=web, web=checkip.spdyn.de
server=update.spdyn.de
#ssl=yes
login=$HOSTNAME.spdns.de
password=’TOKEN’
$HOSTNAME.spdns.de

Ohne Update-Token, $HOSTNAME.spdns.de:

protocol=dyndns2
use=web, web=checkip.spdyn.de
server=update.spdyn.de
#ssl=yes
login=Benutzername-für-Web-login
password=’Passwort-für-Web-login’
$HOSTNAME.spdns.de

Außerdem noch ein weiterer wichtiger Hinweis…
Wenn man vom Update-Token zurück zu seinen normalen Webinterface Zugangsdaten wechseln möchte, reicht es nicht, das entsprechend in der ddclient.conf zu ändern. Der bestehende Token muss dann noch beim Anbieter für die entsprechende Adresse deaktiviert werden.

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