Mainboard LED im Standby Modus ausschalten

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Ich habe meinem Sohn ein Asus ROG Strix B450-F Gaming II Mainboard gekauft. Er legt großen Wert auf *Blink-Blink* daher müssen alle LEDs, die sich so im Rechner befinden auch strahlen, wenn der Computer an ist. Problem war nur, dass die Mainboard LEDs auch nach dem Herunterfahren des Rechners an blieben. Ich habe div. Lösungsansätze im Netz gefunden, die aber nicht wirklich zu 100% halfen. Der beste Tipp war das “when system is in sleep, hibernate or soft off states” auf off zu setzen. Allerdings setzte sich die Einstellungen immer zurück, wenn man das Netzteil vom Strom nahm bzw. setzte es sich nach ein paar Stunden im Standby immer willkürlich zurück und die Mainboard LED fing wieder an zu leuchten. Da ich nun im Internet nirgendwo eine 100% funktionierende Lösung gefunden habe, wandte ich mich an den Asus Support, die mir dann die richtigen Einstellungen durchgaben, damit es nach dem Herunterfahren immer aus bleibt. Nun ist es auch egal, ob das Netzteil mal vom Strom getrennt wird, die Einstellungen bleiben dauerhaft gespeichert und die Mainboard LEDs bleiben nun immer aus, wenn der Rechner heruntergefahren wurde. Auf meinem ASUS TUF Gaming B550-Plus hatte ich das gleiche Problem und konnte es mit diesen Einstellungen ebenfalls dauerhaft deaktivieren. Ich gehe daher davon aus, dass die Einstellungen bei anderen Boards (auch von anderen Herstellern) auch zu finden sein werden und ihr es dort ebenfalls mit der folgenden Anleitung deaktivieren könnt.

Bei meinem ASUS TUF Gaming B550-Plus Board musste ich im Startbildschirm des BIOS’ zunächst unten rechts auf die “Advanced Mode” Ansicht umschalten, bevor ich die unten beschriebenen Einstellungen sehen konnte. Heißt also, dass bei manchen Board’s erst eine “erweiterte Ansicht” angeklickt werden muss, bevor man die weiteren (unten beschriebenen) Menüs sieht. Bei euch also evtl. auch!

 

1. Ihr müsst zunächst ins BIOS, da dort alle Einstellungen vorgenommen werden. Für die, die nicht wissen, wie man hinein kommt: Nach dem Starten des Rechners direkt die Tast “del” bzw. “Enft” mehrfach drücken, bis das BIOS erscheint. Kommt ihr auf diese Weise nicht ins BIOS, müsst ihr im Handbuch des Mainboards nachsehen, wie man hinein kommt. Bei manchen Boards muss z.B. alternativ die F2 Taste gedrückt werden.
Ich habe bei mir im BIOS die Sprache auf englisch gelassen, stellt bei euch die Sprache ggf. kurz um, wenn ihr Probleme habt die Begriffe zu finden. Wenn alles erledigt ist, könnt ihr es dann ja wieder auf deutsch zurück stellen.

 

2. (Bild 1) Oben im Hauptmenü wählt ihr “Advanced” und darunter geht ihr dann ins “APM Configuration” Menü.

 

3. (Bild 2) In “APM Configuration” wählt ihr bei “ErP Ready” -> “Enable (S4+S5)” aus.

 

3. (Bild 3) Danach geht ihr aus dem Menü “APM Configuration” heraus und geht ins Menü “Onboard Devices Configuration” rein.

 

4. (Bild 4) Nun im Menü “Onboard Devices Configuration” sucht ihr nach “USB power delivery in Soft Off state (S5)” und setzt es auf “disabled“.

 

5. Zuletzt das BIOS mit der Taste F10 verlassen, denn so werden die Änderungen gespeichert und der Rechner neu gestartet.

Nun bleiben die Mainboard LEDs nach dem Herunterfahren des Rechners immer aus!

Hinweis: Wenn ihr den Rechner herunterfahrt, dann wundert euch nicht, dass die Mainboard LED für 1-2 Sekunden noch nachleuchtet. Im Netzteil befindet sich nach dem Ausschalten immer etwas Reststrom, welcher noch verbraucht wird.

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adbLink lässt sich unter Linux nicht starten

Wenn sich adbLink nach dem Download und dem Entpacken auf Linux nicht starten lässt, dann ist die Datei nicht ausführbar. Das lässt sich schnell und einfach mit folgendem Befehl in einem Terminal beheben…

sudo chmod 744 /kompletter/pfad/zur/datei/adbLink

Nach der Eingabe ist die Datei ausführbar und lässt sich auch starten.

Hinweis: Achtet unbedingt auf den richtigen Pfad zur Datei! Bei der Version 4.3 von adbLink, heißt das Hauptverzeichnis abdlink und darin ist die zu ändernde Datei adbLink! Also wenn ihr das Verzeichnis bspw. direkt in eurem /home ausgepackt habt, müsste der Pfad zur Datei so aussehen: /home/$BENUTZERNAME/adblink/adbLink

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ddclient Tipps und Hinweise zur Konfiguration unter Linux

Nachdem ich mir teilweise die Zähne während der Einrichtung des ddclienten für spDYN ausgebissen habe, stelle ich hier ein paar meiner Erfahrungen zusammen. Ich werde sicherlich nicht der Einzige bleiben, der solch ein hin und her bei der Konfiguration hatte. Der Wiki Eintrag auf ubuntuusers.de ist schon gut, allerdings fehlen ein paar Dinge, die jedoch evtl. spDYN spezifisch sind.

ddclient aktuallisiert die IP nach einem Neustart nicht (System oder ddclient Dienst)

Wenn man den ddclient konfiguriert, ändert man gern zu Testzwecken die IP über das Webinterface beim DynDNS Anbieter. Wenn der ddclient jedoch zuvor schon mal manuell gestartet wurde und die IP erfolgreich synchronisiert hat, legt er eine Cache Datei an. Diese muss manuell gelöscht werden, damit der ddclient die per Webinterface geänderte IP nach einem System- oder Dienst (re)Start wieder neu synchronisiert. Solange die Datei existierte, synchronisierte der ddcllient bei mir nicht neu und ich nahm an, dass an der Konfiguration etwas nicht stimmt. Wenn ihr also nach der Konfiguration testen wollt, ob der ddclient funktioniert, dafür per Webinterface die IP beim Dyn Anbieter ändert, solltet ihr immer erst die Cache-Datei manuell löschen bevor ihr den Dienst oder das System neu starten.

sudo service ddclient stop
sudo rm /var/cache/ddclient/ddclient.cache
sudo service ddclient start

ddclient kann sich bei spDYN nicht einloggen, badauth

Bei spDYN kann man sich für seine Adresse einen Update-Token erstellen, damit nicht das Passwort in der ddclient.conf steht. Zunächst wichtig zu wissen, hat man in seinem Kontingent IPV4 und IPV6 Adressen gemischt, kann man das mit dem Update-Token direkt vergessen, dann geht es nur über die gewöhnlichen Webinterface Zugangsdaten. Benutzt man einen Update-Token, muss in der ddclient.conf als Benutzername die Dyn Adresse angegeben werden. Nimmt man als Benutzernamen die Email, mit der man sich registriert hat, kommt es eben zum badauth.

Also, bei der Benutzung eines Update-Token würde die /etc/ddclient.conf Datei für eine $HOSTNAME.spdns.de Adresse wie folgt aussehen.

protocol=dyndns2
use=web, web=checkip.spdyn.de
server=update.spdyn.de
#ssl=yes
login=$HOSTNAME.spdns.de
password=’TOKEN’
$HOSTNAME.spdns.de

Ohne Update-Token, $HOSTNAME.spdns.de:

protocol=dyndns2
use=web, web=checkip.spdyn.de
server=update.spdyn.de
#ssl=yes
login=Benutzername-für-Web-login
password=’Passwort-für-Web-login’
$HOSTNAME.spdns.de

Außerdem noch ein weiterer wichtiger Hinweis…
Wenn man vom Update-Token zurück zu seinen normalen Webinterface Zugangsdaten wechseln möchte, reicht es nicht, das entsprechend in der ddclient.conf zu ändern. Der bestehende Token muss dann noch beim Anbieter für die entsprechende Adresse deaktiviert werden.

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FAHControl lässt sich unter Ubuntu 20.04 nicht installieren

Auf einem frisch installierten Ubuntu 20.04 wollte ich gern mit dem Folding@Home Clienten das Heise Team unterstützen und etwas mitfalten. Bei der Installation des Clienten (Version 7.6.9) und dem Viewer (Version 7.6.9) gab es keine Probleme, allerdings mit dem FAHControl (Version 7.6.9-1), das lies sich nicht installieren. Da ich zielgerichtet mit der Problembehebung beschäftigt war, habe ich mir die Fehlermeldungen leider nicht gemerkt, daher kann ich sie hier nicht wiedergeben. Im Kern geht es jedoch darum, dass in Ubuntu 20.04 das für FAHControl zwingend benötigte python-gtk2 nicht mehr vorhanden ist und nachinstalliert werden muss. Die Lösung dazu, wie man das FAHControl auf 20.04 installiert bzw. zum starten bekommt, habe ich nach langer Sucherei auf folgender Seite gefunden: Solution to FAHControl issues in Ubuntu 20.04

Hinweis: Beim Versuch das benötigte “aptitude” zu installieren, erhielt ich eine Fehlermeldung wegen einer weiteren fehlenden Abhängigkeit (python-cairo), die ihr dann erst nachinstallieren müsst. Daher…
1. sudo apt install python-cairo
2. sudo apt install aptitude

Wenn eine ausführliche Installationsanleitung für alle 3 Pakete (Client, Control & Viewer) gewünscht ist, dann schreibt es bitte in die Kommentare…

https://folding.extremeoverclocking.com/?nav=IMAGES

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Linux Cups Drucker Brother HL-1430 unter Windows 10 installieren

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Ich hatte Schwierigkeiten meinen Brother HL-1430 Drucker, der auf einem Ubuntu Fileserver installiert ist, auf unseren Windows 10 Rechnern, als Netzwerkdrucker zu installieren. Der Drucker wurde zwar auf den Windows 10 Kisten über die Samba Freigabe gefunden, konnte aber nicht installiert werden.
Ich erhielt unter Windows 10 immer nur die Fehlermeldung, dass der Drucker nicht erreichbar sei bzw. nicht installiert werden kann. Des Rätselslösung war ein Zusammenspiel zwischen der Portfreigabe 631 für Cups in der Firewall und dem Aktivieren der Fernwartung in Cups. Solltet ihr Probleme haben an Linux installierte Drucker über das Netzwerk auf euren Windows Clients zu installieren, dann probiert folgendes, bei mir hat es danach einwandfrei funktioniert.

1. Sofern ihr die Firewall (ufw) installiert habt, dann gebt den Cups Port 631 in der Firewall des Linux Rechners frei, auf dem ihr den Drucker installiert habt. (Bild 1) Solltet ihr uwf nicht installiert haben, sollte es auch direkt nach Freischaltung der Fernwartung in Cups funktionieren, aber probiert habe ich es nicht!

 

2. Danach müsst ihr die Fernwartung für den Drucker in Cups freigeben. Um in die Weboberfläche von Cups zu gelangen, müsst ihr im Browser nur localhost:631 oder 127.0.0.1:631 eingeben. Danach klickt ihr oben im Menü auf “Verwaltung”, alternativ gelangt ihr direkt dorthin, wenn ihr die Eingabe localhost:631/admin in den Browser eingebt. Auf der Seite muss dann das Häckchen bei “Fernwartung zulassen” aktiviert werden, danach das Speichern nicht vergessen! Dafür ist der Button etwas tiefer “Einstellungen ändern” vorgesehen. (Bild 2)

 

3. Wenn obiges erledigt ist, kann man auf dem Windows 10 Rechner wie gewohnt den Drucker hinzufügen, die automatische Suche findet den Drucker nun auf Anhieb! (Bild 3)

 

4. Windows findet die Treiber für den Brother HL-1430 ganz automatisch, kurz darauf sieht man ihn auch einsatzbereit unter den Druckern aufgelistet. (Bild 4)

Die Portfreigaben für Samba sollten auch vorhanden sein, ich vermute aber, das habt ihr schon erledigt, wenn ihr schon über das Netzwerk auf einen Linux Server zugreift.

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