Lenovo Thinkpad T480s – (A7) Me FW Downgrade – Request MeSpiLock Failed


Nach einem BIOS Update erhielt ich bei jedem Bootvorgang immer kurz die Fehlermeldung “(A7) Me FW Downgrade – Request MeSpiLock Failed” eingeblendet. Wenn ihr ins BIOS schaut, sollte unter dem Reiter “Main” hinter “ME Firmware Version” nichts stehen, also das Feld leer sein. Das System startete nach der Einblendung der Fehlermeldung normal und funktionierte wie gewohnt und fehlerfrei. Die Einblendung der Fehlermeldung verzögert aber den Start unnötig und es nervt! Auf der Suche nach Lösungen stellte sich heraus, dass der Fehler auf vielen unterschiedlichen Maschinen auftaucht, also nicht Lenovo Thinkpad T480s spezifisch ist.

Die Lösung…
des Problems war bei mir die “Intel Management Engine 11.8 Firmware for Windows 10 (64-bit) – ThinkPad T480, T480s, X1 Carbon 6th Gen” neu zu installieren bzw. zu flashen.
Wichtig: Die FIRMWARE flashen und nicht die Software installieren! Achtet bei den Links zum Download darauf, denn es gibt Beides!
Den Download findet ihr bei den Treibern auf der Herstellerseite…
Bei Lenovo verbirgt sich die Firmware hinter dem Link zu den “Chipset” Treibern (siehe Bild).

Nachdem die Firmware geflasht wurde, steht nun auch wieder die Versionsnummer im BIOS hinter “ME Firmware Version” unter dem Reiter “Main”.
Die obige Beschreibung ist auf Maschinen anderer Hersteller, sowie auf andere Thinkpad Modelle übertragbar. Anhand der Informationen solltet ihr auf allen Maschinen am Ende das Problem lösen können.

Kein Bild bei manchen mp4 Videos im Vivaldi Browser

Aktivierung Demuxer

Ich habe auf meiner Nextcloud div. mp4 Videos von meinem alten Moto G5s, die ich gern auch via Vivaldi Browser ansehen wollte. Das klappte jedoch nicht, im Vivaldi Browser wurde mir lediglich nur der Ton aber kein Bild abgespielt. Ich fand im Internet leider keinen brauchbaren Tipp, wie man hätte das Problem lösen können. Das Verhalten sprach dafür, dass vermutlich nötige Codecs nicht installiert sind. Ich habe mich dann schließlich an die Nutzer des deutschsprachigen Vivaldi Forums gewandt und der Nutzer DoctorG konnte das Problem lösen. Das Problem scheint etwas mit dem Zugriff von Vivaldi auf die Windows Codecs-Schnittstelle zutun zu haben. Die Lösung ist, den momentan noch als “experimentell” eingestuften Demuxer, zu aktivieren.

So aktiviert ihr den experimentellen Demuxer:

1. Gebt in die Adresszeile von Vivaldi folgendes ein und bestätigt es mit Enter:
vivaldi://experiments/

2. Aktiviert nun auf dieser Einstellungsseite den Demuxer (siehe Bild rechts).

3. Schließt Vivaldi und startet ihn neu, danach wird das Video mit Bild und Ton abgespielt.

Hinweis: Sollten später irgendwann beim Abspielen von Mediendateien Probleme auftreten, dann denkt bitte an diesen Eingriff und deaktiviert zumindest testweise den Demuxer wieder.

Der originale Thread im Vivaldi Forum: https://forum.vivaldi.net/topic/73536/mp4-videos-ohne-bild-nur-ton-fehlen-codecs

Mainboard LED im Standby Modus ausschalten

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Ich habe meinem Sohn ein Asus ROG Strix B450-F Gaming II Mainboard gekauft. Er legt großen Wert auf *Blink-Blink* daher müssen alle LEDs, die sich so im Rechner befinden auch strahlen, wenn der Computer an ist. Problem war nur, dass die Mainboard LEDs auch nach dem Herunterfahren des Rechners an blieben. Ich habe div. Lösungsansätze im Netz gefunden, die aber nicht wirklich zu 100% halfen. Der beste Tipp war das “when system is in sleep, hibernate or soft off states” auf off zu setzen. Allerdings setzte sich die Einstellungen immer zurück, wenn man das Netzteil vom Strom nahm bzw. setzte es sich nach ein paar Stunden im Standby immer willkürlich zurück und die Mainboard LED fing wieder an zu leuchten. Da ich nun im Internet nirgendwo eine 100% funktionierende Lösung gefunden habe, wandte ich mich an den Asus Support, die mir dann die richtigen Einstellungen durchgaben, damit es nach dem Herunterfahren immer aus bleibt. Nun ist es auch egal, ob das Netzteil mal vom Strom getrennt wird, die Einstellungen bleiben dauerhaft gespeichert und die Mainboard LEDs bleiben nun immer aus, wenn der Rechner heruntergefahren wurde. Auf meinem ASUS TUF Gaming B550-Plus hatte ich das gleiche Problem und konnte es mit diesen Einstellungen ebenfalls dauerhaft deaktivieren. Ich gehe daher davon aus, dass die Einstellungen bei anderen Boards (auch von anderen Herstellern) auch zu finden sein werden und ihr es dort ebenfalls mit der folgenden Anleitung deaktivieren könnt.

Bei meinem ASUS TUF Gaming B550-Plus Board musste ich im Startbildschirm des BIOS’ zunächst unten rechts auf die “Advanced Mode” Ansicht umschalten, bevor ich die unten beschriebenen Einstellungen sehen konnte. Heißt also, dass bei manchen Board’s erst eine “erweiterte Ansicht” angeklickt werden muss, bevor man die weiteren (unten beschriebenen) Menüs sieht. Bei euch also evtl. auch!

 

1. Ihr müsst zunächst ins BIOS, da dort alle Einstellungen vorgenommen werden. Für die, die nicht wissen, wie man hinein kommt: Nach dem Starten des Rechners direkt die Tast “del” bzw. “Enft” mehrfach drücken, bis das BIOS erscheint. Kommt ihr auf diese Weise nicht ins BIOS, müsst ihr im Handbuch des Mainboards nachsehen, wie man hinein kommt. Bei manchen Boards muss z.B. alternativ die F2 Taste gedrückt werden.
Ich habe bei mir im BIOS die Sprache auf englisch gelassen, stellt bei euch die Sprache ggf. kurz um, wenn ihr Probleme habt die Begriffe zu finden. Wenn alles erledigt ist, könnt ihr es dann ja wieder auf deutsch zurück stellen.

 

2. (Bild 1) Oben im Hauptmenü wählt ihr “Advanced” und darunter geht ihr dann ins “APM Configuration” Menü.

 

3. (Bild 2) In “APM Configuration” wählt ihr bei “ErP Ready” -> “Enable (S4+S5)” aus.

 

3. (Bild 3) Danach geht ihr aus dem Menü “APM Configuration” heraus und geht ins Menü “Onboard Devices Configuration” rein.

 

4. (Bild 4) Nun im Menü “Onboard Devices Configuration” sucht ihr nach “USB power delivery in Soft Off state (S5)” und setzt es auf “disabled“.

 

5. Zuletzt das BIOS mit der Taste F10 verlassen, denn so werden die Änderungen gespeichert und der Rechner neu gestartet.

Nun bleiben die Mainboard LEDs nach dem Herunterfahren des Rechners immer aus!

Hinweis: Wenn ihr den Rechner herunterfahrt, dann wundert euch nicht, dass die Mainboard LED für 1-2 Sekunden noch nachleuchtet. Im Netzteil befindet sich nach dem Ausschalten immer etwas Reststrom, welcher noch verbraucht wird.

adbLink lässt sich unter Linux nicht starten

Wenn sich adbLink nach dem Download und dem Entpacken auf Linux nicht starten lässt, dann ist die Datei nicht ausführbar. Das lässt sich schnell und einfach mit folgendem Befehl in einem Terminal beheben…

sudo chmod 744 /kompletter/pfad/zur/datei/adbLink

Nach der Eingabe ist die Datei ausführbar und lässt sich auch starten.

Hinweis: Achtet unbedingt auf den richtigen Pfad zur Datei! Bei der Version 4.3 von adbLink, heißt das Hauptverzeichnis abdlink und darin ist die zu ändernde Datei adbLink! Also wenn ihr das Verzeichnis bspw. direkt in eurem /home ausgepackt habt, müsste der Pfad zur Datei so aussehen: /home/$BENUTZERNAME/adblink/adbLink

ddclient Tipps und Hinweise zur Konfiguration unter Linux

Nachdem ich mir teilweise die Zähne während der Einrichtung des ddclienten für spDYN ausgebissen habe, stelle ich hier ein paar meiner Erfahrungen zusammen. Ich werde sicherlich nicht der Einzige bleiben, der solch ein hin und her bei der Konfiguration hatte. Der Wiki Eintrag auf ubuntuusers.de ist schon gut, allerdings fehlen ein paar Dinge, die jedoch evtl. spDYN spezifisch sind.

ddclient aktuallisiert die IP nach einem Neustart nicht (System oder ddclient Dienst)

Wenn man den ddclient konfiguriert, ändert man gern zu Testzwecken die IP über das Webinterface beim DynDNS Anbieter. Wenn der ddclient jedoch zuvor schon mal manuell gestartet wurde und die IP erfolgreich synchronisiert hat, legt er eine Cache Datei an. Diese muss manuell gelöscht werden, damit der ddclient die per Webinterface geänderte IP nach einem System- oder Dienst (re)Start wieder neu synchronisiert. Solange die Datei existierte, synchronisierte der ddcllient bei mir nicht neu und ich nahm an, dass an der Konfiguration etwas nicht stimmt. Wenn ihr also nach der Konfiguration testen wollt, ob der ddclient funktioniert, dafür per Webinterface die IP beim Dyn Anbieter ändert, solltet ihr immer erst die Cache-Datei manuell löschen bevor ihr den Dienst oder das System neu starten.

sudo service ddclient stop
sudo rm /var/cache/ddclient/ddclient.cache
sudo service ddclient start

ddclient kann sich bei spDYN nicht einloggen, badauth

Bei spDYN kann man sich für seine Adresse einen Update-Token erstellen, damit nicht das Passwort in der ddclient.conf steht. Zunächst wichtig zu wissen, hat man in seinem Kontingent IPV4 und IPV6 Adressen gemischt, kann man das mit dem Update-Token direkt vergessen, dann geht es nur über die gewöhnlichen Webinterface Zugangsdaten. Benutzt man einen Update-Token, muss in der ddclient.conf als Benutzername die Dyn Adresse angegeben werden. Nimmt man als Benutzernamen die Email, mit der man sich registriert hat, kommt es eben zum badauth.

Also, bei der Benutzung eines Update-Token würde die /etc/ddclient.conf Datei für eine $HOSTNAME.spdns.de Adresse wie folgt aussehen.

protocol=dyndns2
use=web, web=checkip.spdyn.de
server=update.spdyn.de
#ssl=yes
login=$HOSTNAME.spdns.de
password=’TOKEN’
$HOSTNAME.spdns.de

Ohne Update-Token, $HOSTNAME.spdns.de:

protocol=dyndns2
use=web, web=checkip.spdyn.de
server=update.spdyn.de
#ssl=yes
login=Benutzername-für-Web-login
password=’Passwort-für-Web-login’
$HOSTNAME.spdns.de

Außerdem noch ein weiterer wichtiger Hinweis…
Wenn man vom Update-Token zurück zu seinen normalen Webinterface Zugangsdaten wechseln möchte, reicht es nicht, das entsprechend in der ddclient.conf zu ändern. Der bestehende Token muss dann noch beim Anbieter für die entsprechende Adresse deaktiviert werden.